Historie des Luftfahrzeuges G-AMRA

Die heute in Berlin gelandete DC-3 wurde am 25. November 1944 an die US Air Force als “C-47B 43-49474” ausgeliefert, kurze Zeit später jedoch an die Kanadische Royal Air Force verliehen (an die “Gruppe Nr. 45” in Dorval, Montreal). Ab 3. März 1945 war die Maschine für die Pazifische Flotte Australiens (Staffel Nr. 238) im Einsatz.

Nach Ende des 2. Weltkrieges erfolgte im April 1946 die Überführung nach England und vier Monate später die Eingliederung bei der Staffel Nr. 525 in Membury, Wiltshire. Am 25. März 1949 wurde die Maschine der Royal Air Force in Oakington als Unterstützung bei der Berliner Luftbrücke zugeordnet und landete mehrfach in Berlin-Gatow. Nach sechs Monaten wurde das Luftfahrzeug dann in die Lagerung der Maschinenunterhaltungsabteilung Nr. 12 versetzt.

Am 8. März 1952 wurde die Maschine verkauft und als “G-AMRA” registriert. Ein Jahr später wurde das Flugzeug von der Regierung des Vereinigten Königsreichs beauftragt, Soldaten in die “Kanalzone” zu transportieren (mit der RAF, Seriennummer XE280). Noch im selben Jahr wurde es an die Ölraffinationsfirma Aden vermietet.

Am 1. Juni 1960 wurde die G-AMRA für die “Dakota”-Vorschriften modifiziert und von British United Airways registriert. Im Laufe der Jahre wechselte die Maschine öfter den Besitzer. 1978 wurde sie als “CCCP-7245” für eine Filmproduktion bemalt und eingesetzt. In den achtziger Jahren hat die Maschine mehrere Charter- sowie Rundflüge zu den Normannischen Inseln geflogen.

Im Jahr 1981 wurde die G-AMRA von Air Atlantique gekauft und bis vor kurzem von ihr betrieben.

Honza Klein, Lutz Schönfeld
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