+++ Luftpost 61 +++

Liebe Mitglieder des Fördervereins Rosinenbomber e.V.,

in unserer Luftpost Nr. 60, vom März 2016 hatten wir eine Terminvereinbarung mit der zuständigen Referatsleitung  des Luftfahrtbundesamtes in Braunschweig, zum Stand unseres Zulassungsverfahrens angekündigt. Der Termin fand in der letzten Woche statt.

PROTOKOLL
zum Gesprächstermin im LBA Braunschweig am 28.04.2016.

Teilnehmer:
– Helmut Fendt, Referatsleiter Musterzulassung, Umwelt- und Strahlenschutz
– Dr. Bernd Roth, Referat Musterzulassung, Umwelt- und Strahlenschutz
– Frank Hellberg, Präsident des Fördervereins
– Steffen Wardin, Vorstandsmitglied des Fördervereins
– Gerd Gebhardt, 2. Vorsitzender des Fördervereins

Am 29.12.14 wurde uns von Dr. Roth ein konkreter Ablauf zur weiteren Verfahrensweise vorgegeben. Diese ließ sich nicht einhalten, da nach der Überprüfung des luftfahrttechnischen Betriebes, im Zeitraum von April -Nov. 2015 die DC-3 nicht mehr im aktuellen Kennblatt des LBA geführt wurde. Das Kennblatt ist zwingend für die Zulassung eines Luftfahrzeuges.

Das LBA schlug zwei Wege zum wieder aufnahmen der DC- 3 in das Deutsche Kennblatt vor:

  1. Die Löschung der DC-3 aus dem aktuellen Kennblatt ist im LBA nicht nachvollziehbar. Die Eintragung bezieht sich auf das NFL aus dem Jahr 1954. Nach Sichtung der LBA Archive gibt es keine Hinweise auf eine beauftragte Löschung. Dementsprechend würde ein wiedereintragen der DC-3 nichts im Wege stehen. Um sich diesen Weg abzusichern, hat der Präsident des LBA vor ca. zwei Wochen an das Verkehrsministerium geschrieben. Sollte das Ministerium  bestätigten, steht der Eintragung nichts im Wege. Die Kollegen rechnen mit einer Antwort in ca. vier Wochen.
  2. Wird die Streichung aus dem Ministerium bestätigt, wurde vereinbart, dass der Antrag auf Übernahme des Amerikanischen Kennblattes in das Deutsche gestellt wird.

Zwingend für Eintragung bleibt die Lärmmessung. Die Maschine muss dafür vorübergehend lufttüchtig geschrieben werden. Dafür benötigen wir einen zugelassenen Prüfer. Problem, da die Werft noch nicht zugelassen ist gibt es auch keinen Prüfer.

Das LBA schlug vor, einen Prüfer zu benennen der seine Erfahrung belegen kann.  Er könnte vorübergehend eine Anerkennung erhalten.  Das LBA behält sich vor, die Prüferarbeiten an der DC-3 zu begleiten

Um weiter Missverständnisse wie bei der Werftzulassung zu vermeiden schlug der Leiter des Referats vor, die Kommunikation enger zu gestalten. Bei Korrespondenz mit anderen Abteilungen sollte immer auch das Referat Musterzulassung in Kenntnisse gesetzt werden.

Beide Seiten führten das Gespräch konstruktiv und zielführend im Sinne der Zulassung des Rosinenbombers.

Protokollende.

Es war erfrischend festzustellen, dass die Kollegen des Referats Musterzulassung tatsächlich an einer Lösung interessiert waren und auch immer wieder in der Diskussion Vorschläge unterbreiteten. Hoffen wir dass es so bleibt.

Wir müssen jetzt einen möglichen Prüfer unser Werft aus Kamenz vorschlagen um den nächsten, vereinbarten Schritt zu beginnen. Vielleicht haben wir in vier Wochen schon die guten Nachrichten aus dem Ministerium. Das wär ein guter ILA Auftakt.

Herzlichst Ihr

Frank Hellberg
Präsident

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